Was erreicht wurde

Was erreicht wurde

Unsere Arbeit für die Spitzenmedizin am Klinikum am Gesundbrunnen

Durch Ihre Spende ist der Gesundbrunnen ein Zentrum der Spitzenmedizin. Und diese Geräte wurden durch Ihre finanzielles Engagement angeschafft:

  • Hochmodernes 3-Tesla-MRT zur schnelleren und besseren Untersuchung bei Kindern vor neurochirurgischen Eingriffen. Das Gerät ermöglicht auch präzisere Bilder bei vielen weiteren Erkrankungen
  • PET-CT für die Radiologie
  • Computergesteuertes Operieren mit einem Roboter
  • Anschubfinanzierung für ein onkologisches Studienzentrum
  • Lasermikroskop für die Untersuchung der Haut
  • System zur 3-D-Darstellung des Herzens
  • Navigationsgerät für minimal-invasive Hüftchirurgie
  • 3-D-System für minimal-invasive Bauchchirurgie und Urologie
  • Navigationsgerät für computergestützte Gewebeentnahme der Prostata
  • Technische Innenausstattung des Hörsaals im Neubau des Klinikums am Gesundbrunnen
  • Den Avicenna Roboflex für flexible, schmerzfreie Spiegelung des Harntrakts bei Harnsteinen und Tumoren
Und das wünschen wir uns noch

Nichts entwickelt sich so schnell wie die Technik. Was heute hochmodern ist, ist morgen schon wieder veraltet. Deswegen müssen wir immer wieder in unsere technische Ausstattung investieren – und diese Geräte sind zum Teil sehr teuer und übersteigen die übliche Krankenhausförderung bei Weitem.

Daher wünschen wir uns:

  • Den Loop-X – einen mobilen Bildgebungsroboter für die Wirbelsäulenchirurgie
Verlässlicher Unterstützer auch in Krisenzeiten

Auch dank des Fördervereins für Medizinische Innovation e.V. (fmi) hat der SLK-Verbund die erste Phase der Corona-Pandemie gut bewältigt. Durch die in Krisenzeiten fortwährende Unterstützung konnte beispielsweise ein hochmodernes ECMO-System angeschafft werden.

Heilbronn, 18.06.2020 – Mit bisher rund 350 behandelten COVID-19-Patienten hat der SLK-Verbund eine immense Zahl, teilweise schwer erkrankter Menschen aus der Region und darüber hinaus während der ersten Phase der Pandemie versorgt. Nicht selten war dabei der Einsatz hochtechnologisierter Medizin notwendig. So wurden beispielsweise erkrankte Menschen mit schwerem Lungenversagen über die so genannte extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) therapiert. Dabei wird mithilfe einer externen Maschine zunächst Blut aus dem Körper gepumpt, um dann, angereichert mit Sauerstoff, gereinigt zurückzufließen.

„CARL“ – Retter in der Not
„Diese Form der Therapie kann Leben retten“, erläutert Prof. Marcus Hennersdorf, Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin) im Klinikum am Gesundbrunnen. Er ist „sehr froh“ darüber, dass es bei SLK während der akuten Krisenphase jederzeit möglich war, „auf eine ausreichende Anzahl von ECMO-Geräten zurückzugreifen“. Unter anderem wurde ein neues, mobiles und ursprünglich für den Einsatz bei Herz-Kreislauf-Versagen entwickeltes ECMO-System – „CARL“ – eingesetzt. Das hoch innovative System eines aus der Universitätsklinik Freiburg gegründetem Start-Up-Unternehmen wurde mit 60.000 Euro vom fmi mitfinanziert und ist bei Reanimationen (auch mobil) und schwerem Lungenversagen in der Lage, alle wichtigen Einstellungen automatisiert vorzunehmen. Es misst sämtliche Blutwerte sowie die Körpertemperatur und passt die Therapie in Echtzeit selbstständig an. Mithilfe von „CARL“ kann der schädigende Einfluss des Beatmungsgeräts deutlich reduziert werden, sodass sich die erkrankte Lunge während dieser Zeit erholen kann.

fmi – verlässlicher Unterstützer
Prof. Jens Rassweiler, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie im Klinikum am Gesundbrunnen und Vorstandsvorsitzender des fmi, sagt: „Bei SLK wurde während der ersten Pandemiephase exzellente medizinische Arbeit geleistet – von Ärzteschaft und Pflege gleichermaßen. Für den fmi war es selbstverständlich, gerade in diesen Zeiten, aktiv zu sein und zielgerichtet dort zu unterstützen, wo durch finanzielle Hilfe die medizintechnische Ausstattung sinnvoll im Sinne der Patienten ergänzt werden konnte.“

Trotz Live-Messungen und automatisierter Therapieanpassungen kann die Technologie eine Expertise von Ärzten nicht ersetzen. „CARL“, von dem bis dato weltweit lediglich fünf Stück im Einsatz sind, eines davon im Klinikum am Gesundbrunnen, „erleichtert uns aber die Arbeit“, beschreibt Prof. Hennersdorf. Ohne „CARL“ müsse man Patienten erst Blut abnehmen und dieses dann im Labor untersuchen. „Durch den Zeitgewinn können wir uns noch stärker auf Diagnostik, Beurteilung und weitere Therapieplanung fokussieren.“

Freuen sich über die Spende in Höhe von 60.000 Euro (v.l.): Prof. Marcus Hennersdorf, Direktor der Klinik für Innere Medizin I im Klinikum am Gesundbrunnen; Thomas Weber, Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH; Professor Joachim Cyran, fmi-Vorstandsmitglied sowie Prof. Jens Rassweiler, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie im Klinikum am Gesundbrunnen und Vorstandsvorsitzender des fmi.

Auch bei der Therapie von COVID-19-Patienten im Klinikum am Gesundbrunnen im Einsatz – das ECMO-System „CARL“. 
Es misst sowohl sämtliche Blutwerte sowie die Körpertemperatur und passt die Therapie in Echtzeit selbstständig an.